Traditionelles Taekwondo

Unsere Kampfschulen in Ulm und Umgebung sind auf traditionelles Taekwondo spezialisiert.

Karatetraining in Ulm

Was ist das traditionelle Taekwondo?

Traditionelles Taekwondo (auch Taekwon-Do oder kurz: TKD) ist eine waffenlose Kampfkunst, die ursprünglich aus Korea stammt. Deshalb wird die Kampfsport-Art auch das koreanisches Karate genannt. Es handelt sich dabei um ein Training, bei dem der ganze Körper zum Einsatz kommt. Füße, Arme, Hände werden gezielt zur Verteidigung genutzt. Dabei wird mit gezielten Bewegungen und dem eigenen Körpergewicht gearbeitet. So entsteht ein ganzheitliches Training.

Für wen ist die Kampfsportart geeignet?

Das von uns praktizierte "traditionelle" Taekwon-Do ist aufgrund seiner Vielfältigkeit für alle Altersgruppen geeignet. Kinder lernen im Taekwondo-Training Respekt, Koordination und Selbstbewusstsein. Auch zur Selbstverteidigung kann die Kampfsportart genutzt werden. Das macht Taekwondo vor allem für Teenager und junge Frauen attraktiv. 

Beliebt ist unser Kampfsport-Training auch bei allen, die mittleren Alters wieder aktiver sein wollen, ihren Körper spüren wollen und ein Training suchen, dass den Stress des Alltags ausgleicht. Aufgrund dessen, dass ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet wird und wir Wert auf ein ausgewogenes, ganzheitliches Training legen, können auch weniger sportliche oder ältere Personen problemlos teilnehmen.

 

Wir gehen während des Trainings auf individuelle Bedürfnisse ein und garantieren somit ein effektives Training für alle Teilnehmer.

Was sind die Vorteile des traditionellen Taekwondo's?

Im traditionellen Taekwondo werden oft ähnliche Techniken benutzt, wie in anderen asiatischen Kampfstilen, beispielsweise Karate. Allerdings ist die Taekwondo-Technik mehr auf Schnelligkeit, Dynamik und den gezielten Einsatz der Hüfte und Füße ausgelegt. 

Um die nötige Kraft und die damit verbundene Wirkung zu erzielen, bedient sich der Taekwondoin physikalischer Gesetzmäßigkeiten. So wird das eigene Körpergewicht optimal zum Einsatz gebracht. Folglich lernen unsere Schüler, ihren Körper zu beherrschen, sie entdecken neue Kräfte. Das führt zu höherem Selbstbewusstsein und einem besseren "Standing". 

Ein weiterer Vorteil des Taekwondo-Trainings ist das Trainieren in der Gruppe. Gerade für Kinder und Jugendliche bieten wir damit ein sicheres Umfeld, um mit Gleichaltrigen wertvolle Momente zu erleben. Respekt und ein friedliches Miteinander sind wichtige Werte des traditionellen Taekwondo's und werden deshalb auch in unserer Kampfkunst-Schule groß geschrieben.

Geschichte des Taekwon-Do

Korea ist ein Land mit Jahrtausende alter Kampfkunst-Tradition. Das Taekwondo und dabei insbesondere das Traditionelle Taekwon-Do entstand allerdings erst nach 1945 aus dem japanischen Karate heraus.

Nach 1910 wurden kulturelle Traditionen von Japan aus systematisch unterdrückt und teilweise verboten. Somit wurde beispielsweise auch die koreanischen Kampfkünste Taekgyeon und Ssireum verboten. Die japanischen Besatzer brachte japanische Kampfsport-Arten wie Judo oder Karate mit nach Korea, was dort dann auch häufiger praktiziert wurde. Die in Korea bis zu diesem Zeitpunkt praktizierten Kampfkünste dagegen waren stark auf das Praktizieren in großen Gruppen ausgelegt. Da es Versammlungsverbote gab, war dieses Training folglich nur noch eingeschränkt möglich. Das führte dazu, dass sich die Kampfsport-Geschichte in Korea stark veränderte.

Nach dem Koreakrieg

Kurz nach dem Koreakrieg gelang es dem Generalmajor Choi Hong-hi Einfluss auf die Leitung des Cheongdo-Kwan, der damals größten Kampfkunst-Schule zu nehmen. Aus dem Ziel heraus, die damals praktizierten Kampfsport-Arten miteinander zu vereinen, entwickelte Choi erstmals den Namen "Taekwondo". Der Name sollte an das traditionelle, koreanische Taekgyeon erinnern. Hatte aber inhaltlich wenig mit diesem Kampfstil zu tun. 

Taekwondo setzt sich langsam durch

In den 1960er Jahren konnte sich Taekwondo zunächst, vor allem aufgrund der Abwesenheit Chois' nicht flächendeckend in Korea durchsetzen. Als Choi zurück nach Korea kam, sorgte er wieder dafür, dass sich der Name etablierte. Er forcierte ebenfalls die Verbreitung der Kampfsportart. In diesem Zuge wurde auch die "International Taekwon-Do Federation", kurz ITF gegründet.

Etablierung als olympische Sportart

Im weiteren Verlauf der Geschichte wurde die Kampfsport-Art vor allem auch durch den damaligen koreanischen Präsidenten Kim Un-Yong unterstützt. Er nutzte die Kampfkunst vor allem als nationales Erziehungsmittel für mehr Disziplin und Konzentration. Er war es auch, der Taekwondo 1988 als Demonstations-Wettbewerb in den Olympischen Spielen einführte. Seit 2002 gilt es als vollwertige olympische Disziplin.

Taekwondo heute

Aufgrund dessen, dass Choi 1981 mit einem Team Taekwondo auch nach Nordkorea brachte, wurde er von Südkorea als Landesverräter verstoßen. Noch heute werden Chois' Leistungen, die Kampfkunst zu etablieren, deshalb oft verschwiegen.

Mittlerweile hat sich Taekwondo allerdings weltweit durchgesetzt und gehört neben Judo, (Kick-)boxen und Karate zu den bekanntesten und beliebtesten Kampfsport-Arten der Welt.

Kwon Jae-hwa - lebende Legende und Verbreiter des Taekwon-Do in Europa

 

Kwon Jae-hwa übernahm 1966 die Aufgabe dass Taekwon-Do in Europa und insbesondere in Deutschland zu verbreiteten. In seiner Lehrzeit baute er ein deutschlandweites traditionelle Taekwon-Do System auf. Mit Schwerpunkt baute er Schulleiter auf, die es sich als Aufgabe sahen diesen besonderen Kampfkunst-Stil mit voller Leidenschaft weiterzugeben. Er lehrte besonderen Wert auf den geistigen Hintergrund des Taekwondo. So schrieb er auch das Buch "Zen-Kultur der Selbstverteidigung". Das traditionelle Taekwondo nach Kwon setzte sich in Deutschland durch und wurde immer beliebter. Ende 2013 zog sich Kwon Jae-hwa von seiner Verbandsarbeit zurück.

Um die traditionelle Kampfsportart in einer organisierten, bundesweiten Struktur zukunftsfähig zu halten wurde der Verband United Traditional Taekwondo Centers gegründet. Die Hipp Kampfkunstschule ist dort Mitglied.

 

Hipp Kampfkunst Ulm

Daniel Hipp - Schulleiter der Hipp Kampfkunstschule in Ulm - begann seinen Taekwon-Do Weg als Jugendlicher im damaligen Kwon Jae-hwa Taekwon-Do System. Er besuchte dutzende Lehrgänge von Kwon Jae-hwa und absolvierte einige seiner Prüfungen direkt bei ihm. Aufgrund seiner Fähigkeiten konnte Daniel Hipp als Mitglied von Demo-Teams an vielen größeren Budo-Veranstaltungen teilnehmen und mithelfen das Taekwon-Do noch bekannter zu machen. Seid nunmehr über 20 Jahren gibt er mit Leidenschaft das Traditionelle Taekwon-Do weiter.

So trainierst du Taekwondo bei der Kampfsportschule Hipp

Kampfkunst schnuppern

Das Taekwondo-Training klingt interessant und du möchtest mal "schnuppern"? Wir bieten dir unterschiedliche Möglichkeiten zum Einstieg ins Training. An unseren Standorten in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung kannst du kostenlos zum Probetraining vorbei kommen. Komm zu einem unserer Schnupper-Events , "schnupper" ins reguläre Training oder starte mit einer vergünstigten 1:1 Trainingsstunde. Du entscheidest selbst!

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